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Wechseljahre: Behandlungsmöglichkeiten im Überblick

Von Alltagstipps bis Hormontherapie: Diese Möglichkeiten können helfen, sich wieder wohler zu fühlen.

Von Deanna Pai|Medizinisch geprüft von Jamil Alkhaddo, M.D.
Zuletzt aktualisiert 11. September 2025

Menopause-Hormontherapie (MHT) ist in den Wechseljahren oft ein großes Thema – fast könnte man meinen, sie sei die einzige Option gegen Beschwerden. Zwar ist die MHT, auch bekannt als Hormonersatztherapie (HET), für manche Frauen eine geeignete Wahl, jedoch längst nicht die einzige. Welche Behandlung zu dir passt, hängt von deinen Symptomen, der Phase der Wechseljahre, deinen persönlichen Vorlieben und der Empfehlung deines Arztes ab. Hier erfährst du, welche Optionen es gibt.

Antibabypille

„Die Antibabypille kann helfen, Symptome zu lindern“, sagt Dr. Stephanie Faubion, Director beim Center for Women's Health in der Mayo Clinic, Medical Director der North American Menopause Society und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von WeightWatchers.

Die Antibabypille wurde zwar ursprünglich zur Verhütung entwickelt, wird heute aber oft in niedriger Dosierung eingesetzt, um Hitzewallungen oder unregelmäßige Blutungen in der Prä- und Perimenopause zu lindern. „Eine weitere Möglichkeit ist eine Hormonspirale mit Gestagen – sie kann bei starken Blutungen in der Perimenopause helfen“, erklärt Faubion. Allerdings wirkt die Spirale meist nur bei Blutungsproblemen, nicht bei Symptomen wie Hitzewallungen.

Menopause-Hormontherapie (MHT)

„MHT ist eine Therapieoption, die eher seltener genutzt wird“, erklärt Dr. Faubion. Neue Daten zeigen, dass weniger als 4 % der Frauen in ihren 50ern eine Hormontherapie machen – ein Rekordtief.

Der Grund: Viele fürchten ein erhöhtes Krebsrisiko durch Östrogen. Diese Sorge geht auf eine Studie von 2002 zurück, die damals nahelegte, dass Risiken die Vorteile überwiegen. Neuere Untersuchungen – zuletzt 2023 – zeigen jedoch: MHT kann für die richtige Patientin eine geeignete Option sein, vor allem für Frauen unter 60 Jahren, die seit weniger als zehn Jahren in den Wechseljahren sind. „Ärztinnen und Ärzte können oft sehr niedrige Östrogendosen verschreiben – weit entfernt von dem, was die Eierstöcke normalerweise produzieren“, sagt Faubion.

Für lokale Beschwerden – wie vaginale Trockenheit, Schmerzen beim Sex, häufige Blasenentzündungen oder Harndrang – kann dein Arzt oder deine Ärztin eine niedrig dosierte, lokale Form der MHT verschreiben: zum Beispiel Cremes oder Tabletten. Diese Behandlung ist in jeder Phase der Wechseljahre sicher – auch nach der Menopause, wenn vaginale Symptome oft besonders ausgeprägt sind.

Lebensstil

Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung sind entscheidend, um sich in den Wechseljahren gut zu fühlen.

Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel

Einige Nährstoffe sind in den Wechseljahren besonders wichtig – sowohl für die Gesundheit als auch zur Linderung bestimmter Symptome. Protein unterstützt den Erhalt von Muskelmasse und kann einer Gewichtszunahme entgegenwirken, Calcium und Vitamin D sind besonders wichtig, da ein sinkender Östrogenspiegel den Knochenabbau beschleunigt. Ballaststoffe helfen, den Blutzucker zu stabilisieren, das Gewicht zu halten und das Risiko für Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken – Erkrankungen, deren Risiko in den Wechseljahren steigt.

Bei rezeptfreien Nahrungsergänzungsmitteln ist die Wirkung oft eher gering. „Es gibt kein rezeptfreies Ergänzungsmittel, das nachweislich bei Hitzewallungen hilft“, erklärt Dr. Faubion.

Alles rund um Ernährung in den Wechseljahren

Bewegung

Regelmäßige Bewegung kann – neben einer ausgewogenen Ernährung und guter Selbstfürsorge – besonders viel bewirken. Dr. Kerry-Anne A. Perkins, M.D., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, erklärt: „Sport hilft nicht nur, die Stimmung zu verbessern, sondern kann auch mehrere Wechseljahresbeschwerden lindern, etwa Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen.“

Regelmäßige Bewegung unterstützt die Temperaturregulation des Körpers, während Krafttraining hilft, Muskelmasse zu erhalten, die Knochendichte zu stärken und den Stoffwechsel zu aktivieren.

Auch Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation sind hilfreich. Studien zeigen, dass solche Methoden zur Stressbewältigung Symptome von Depressionen und Ängsten in den Wechseljahren deutlich lindern können.

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für den Rat eines Arztes/einer Ärztin oder eines medizinischen Fachpersonals betrachtet werden.

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für die Beratung durch Ihren Arzt angesehen werden.