Skip to main content
Limitiertes Angebot: 70% SPAREN!

Was ist die Postmenopause?

Die Wechseljahre gelten als abgeschlossen – aber in der Postmenopause geht es weiter. Erfahre, was sich in dieser Zeit im Körper verändert.

Von Deanna Pai|Medizinisch geprüft von Jamil Alkhaddo, M.D.
Zuletzt aktualisiert 11. September 2025

„Postmenopause“ klingt fast wie ein Abschluss oder Nachwort, als wären die Wechseljahre endgültig vorbei. Aber so einfach ist es nicht: Auch wenn die letzte Periode schon länger als ein Jahr zurückliegt, bedeutet das nicht automatisch, dass die Wechseljahre vorbei sind.

Die Postmenopause besteht nämlich aus zwei Phasen: der frühen und der späten Postmenopause – und jede bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich.

Wie unterscheidet sich die Postmenopause von der Menopause?

Die Menopause bezeichnet den Zeitpunkt, an dem die Periode seit 12 Monaten ausgeblieben ist. Genau dieser Zeitpunkt wird oft auch als Beginn der Postmenopause bezeichnet.

„Die Begriffe Menopause und Postmenopause werden oft synonym verwendet – im Grunde meinen sie das Gleiche,“ erklärt Dr. Stephanie Faubion, M.D., Director beim Center for Women's Health in der Mayo Clinic, Medical Director der North American Menopause Society und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von WeightWatchers.

Klingt kompliziert? Du bist nicht allein! Selbst in der Forschung wird darüber diskutiert, wie die einzelnen Phasen der Wechseljahre genau definiert und voneinander abgegrenzt werden. Ganze Fachartikel widmen sich diesen Unterschieden – sogar in wissenschaftlichen Studien ist die Einordnung nicht immer eindeutig.

Welche Phasen der Postmenopause gibt es?

Die Postmenopause wird laut dem Stages of Reproductive Aging Workshop (STRAW) – einem Zusammenschluss führender Expert*innen zur hormonellen Alterung bei Frauen – in zwei Phasen unterteilt: die frühe und die späte Postmenopause.

Die frühe Postmenopause dauert etwa 5 bis 8 Jahre. Danach tritt die späte Postmenopause ein – eine Phase, die dich für den Rest deines Lebens begleitet.

Je mehr wir über diese Zeit lernen, desto klarer wird: Die Menopause ist kein Endpunkt, sondern ein Übergang, quasi Teil eines längeren, körperlichen Veränderungsprozesses.

Wie sieht die Postmenopause aus?

In den ersten ein bis zwei Jahren der frühen Postmenopause sind Hitzewallungen, Nachtschweiß oder andere sogenannte vasomotorische Symptome häufig.

Die gute Nachricht ist aber: Auch wenn die frühe Postmenopause insgesamt etwa 5 bis 8 Jahre dauert, lassen die Beschwerden oft nach, sobald sich die Hormone eingependelt haben.

In der späten Postmenopause rücken andere Beschwerden in den Vordergrund, vor allem vaginale Trockenheit oder Veränderungen im Harntrakt. Medizinisch spricht man hier von urogenitaler Atrophie – das bedeutet, das Gewebe in diesem Bereich wird dünner, trockener und sensibler.

Können Symptome der Postmenopause behandelt werden?

Bei Symptomen wie Hitzewallungen oder anderen Beschwerden kann in der frühen Postmenopause gegebenenfalls eine Hormonersatztherapie (HRT) helfen.

Bei trockener Haut im Intimbereich oder Gewebeverlust, was öfter in der späten Postmenopause vorkommt, helfen oft Cremes, Tabletten oder Ringe. Diese wirken direkt dort, wo Beschwerden aufkommen.

Behandlungen zur Linderung von Symptomen sollten immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Ob eine Therapie passend ist, entscheidet sich individuell gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt.

Mehr über die drei Phasen der Wechseljahre

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für den Rat eines Arztes/einer Ärztin oder eines medizinischen Fachpersonals betrachtet werden.

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für die Beratung durch Ihren Arzt angesehen werden.