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Was du über die Perimenopause wissen solltest

Finde heraus, was in dieser hormonellen Übergangsphase in deinem Körper passiert.

Von Deanna Pai|Medizinisch geprüft von Jamil Alkhaddo, M.D.|Wissenschaftlich geprüft von Michelle Cardel
Zuletzt aktualisiert 8. Dezember 2025

Die Perimenopause ist oft unberechenbar: Während manche Frauen spürbare Veränderungen im Alltag erleben, bemerken andere fast nichts. Zwar ist der Verlauf für jeden sehr individuell, aber wir möchten trotzdem einen Überblick darüber geben, was genau im Körper passieren und wie man mit Beschwerden umgehen kann.

Was ist die Perimenopause?

Die Perimenopause ist der Übergang, in dem deine Hormone stärker schwanken und dein Körper sich auf die Menopause vorbereitet. Viele typische Wechseljahresbeschwerden machen sich genau jetzt zum ersten Mal bemerkbar. Diese Phase kann bis zu zehn Jahre vor der eigentlichen Menopause beginnen – im Durchschnitt mit etwa 52 Jahren.

Wenn die Periode ausbleibt oder sich der Zyklus um mehr als sieben Tage verändert, befinden wir uns laut Dr. Stephanie Faubion, Director des Centre for Women's Health der Mayo Clinic sowie medizinische Leiterin der Menopause Society und Mitglied des WeightWatchers Scientific Advisory Board, offiziell in der Perimenopause.

Erst wenn die Periode ein ganzes Jahr lang ausbleibt, beginnt die Menopause selbst.

Wie lange dauert die Perimenopause?

Die Dauer der Perimenopause ist sehr individuell: Einige Frauen sind schon nach zwei Jahren durch diese Phase, andere brauchen länger – manchmal bis zu acht Jahre. Im Durchschnitt pendelt es sich bei etwa vier Jahren ein.

Erfahre hier, wie lange der gesamte Übergang in die Menopause normalerweise dauern kann.

Welche typischen Symptome können in der Perimenopause auftreten?

In dieser Phase gerät dein Östrogen- und Progesteronspiegel aus dem Gleichgewicht – plötzlich fällt er ab oder steigt unerwartet an. Dieses hormonelle Auf und Ab kann viele Veränderungen auslösen:

  • Akne

  • Haarausfall

  • Unregelmäßige und/oder sehr starke Periode

  • Verringerte Libido, vaginale Trockenheit und Schmerzen beim Sex

  • Stimmungsschwankungen, innere Unruhe oder depressive Verstimmung

  • Probleme beim Ein- und Durchschlafen

  • Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche

  • Gewichtszunahme und mehr Bauchfett

Erfahre hier mehr über die Symptome der Perimenopause.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Symptome der Perimenopause?

„Diese Übergangsphase lässt sich auf vielen Wegen gut behandeln – wichtig ist, dass Frauen wissen, dass sie da nicht allein durch müssen“, sagt Dr. Margaret Nachtigall, Gynäkologin und Professorin an der NYU School of Medicine.

Weil die Symptome der Perimenopause sehr unterschiedlich ausfallen können und manchmal sogar andere Erkrankungen wie etwa eine Schilddrüsenerkrankung nachahmen, ist es sinnvoll, sich bei Beschwerden an deine Ärztin oder deinen Arzt zu wenden. Und zwar auch dann, wenn du denkst, dass du eigentlich noch viel zu jung dafür bist. Fachleute können einschätzen, was wirklich dahintersteckt und dir passende Unterstützung anbieten.

Eine gute Selbstfürsorge ist dabei der erste Anfang: ausreichend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung, Bewegung und bewusster Umgang mit Stress können bereits viel Erleichterung bringen.

Wenn das nicht ausreicht oder stärkere Beschwerden auftreten, gibt es verschiedene medizinische Behandlungsansätze – etwa eine niedrig dosierte Antibabypille, eine Hormonspirale oder eine Hormonersatztherapie mit Östrogen und Gestagen, die typische Beschwerden spürbar lindern kann. Am besten lässt du dich von Ärztinnen, Ärzten oder anderem Fachpersonal beraten, um die für dich passende Behandlung zu finden.

Mehr zu den Behandlungsmöglichkeiten findest du hier.

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für den Rat eines Arztes/einer Ärztin oder eines medizinischen Fachpersonals betrachtet werden.

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für die Beratung durch Ihren Arzt angesehen werden.