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Fühlt sich so die Perimenopause an?

Wenn unser Körper uns in den Wechseljahren mit bis dahin unbekannten Symptomen überrascht, möchten wir dem natürlich auf den Grund gehen. Aber nicht immer gibt es eine eindeutige Erklärung.

Von Deanna Pai|Medizinisch geprüft von Jamil Alkhaddo, M.D.|Wissenschaftlich geprüft von Michelle Cardel
Zuletzt aktualisiert 5. September 2025

Das Durchschnittsalter für die Menopause liegt bei 52 Jahren. Trotzdem horchen viele Frauen schon in den 40ern in sich hinein und warten gespannt auf erste Anzeichen. Man fühlt sich beinahe in die Schulzeit zurückversetzt, als wir uns gegenseitig verstohlen gefragt haben: „Und? Hast du sie schon?“ Denn genau wie der Zeitpunkt der ersten Periode ganz individuell ist, ist es auch der Zeitpunkt der letzten.

Wenn plötzlich ungewohnte Symptome auftreten, lassen wir das üblicherweise medizinisch abklären – in der Hoffnung, eine klare Antwort zu bekommen. Wir sind es gewohnt, dass uns Tests schnelle Antworten liefern: Ein Streifen zeigt uns, ob wir schwanger sind, ein Abstrich klärt, ob wir an Streptokokken oder Corona erkrankt sind und ein Blutbild verrät, ob unsere Müdigkeit an Eisenmangel liegt.

Unser Leben lang konnten wir uns darauf verlassen, dass uns medizinische Tests klare Ergebnisse liefern. Daher ist es nur verständlich, dass wir genau wissen möchten, was während der Wechseljahre in unserem Körper passiert. Wir fragen uns Dinge wie: „Ich habe Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen, aber einen regelmäßigen Zyklus. Bin ich jetzt in der Perimenopause?“ und „Ich bin jetzt 50 und habe immer noch meine Periode. Warum haben sie meine Freundinnen nicht mehr?“ Hier wünschen wir oft eine eindeutige Antwort.

Warum es keinen simplen Test gibt

Hormone sind kompliziert. Und leider gibt es keinen klassischen Test, um festzustellen, ob eine Frau in der Perimenopause ist. Selbst Bluttests können in diesem Zusammenhang unzuverlässig sein, da der Hormonspiegel von Tag zu Tag stark schwankt. „Wir können denselben Test zwei Tage in Folge vornehmen und würden völlig unterschiedliche Ergebnisse erhalten“, erklärt Dr. Stephanie Faubion, Ärztin und Leiterin des Zentrums für Frauengesundheit an der Mayo Clinic, medizinische Direktorin der North American Menopause Society und Mitglied des wissenschaftlichen Gremiums bei WeightWatchers.

Aus diesem Grund sind das Alter, unser Zyklus und bestimmte Symptome die besten Anzeichen dafür, in welcher Phase der Wechseljahre wir uns befinden.

Erfahre mehr über die drei Phasen der Wechseljahre

Wann du zum Arzt solltest

Wenn du Beschwerden hast, solltest du sie medizinisch abklären lassen. Dazu zählen unter anderem:

  • Innere Unruhe und Niedergeschlagenheit

  • Haarausfall

  • Hitzewallungen

  • Unregelmäßige und/oder starke Menstruation

  • Geringe Libido, Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

  • Stimmungsschwankungen

  • Schlafstörungen

  • Gewichtszunahme

Aufgrund der Vielzahl der Symptome, die mit der Perimenopause und der gesamten Menopause verbunden sind, und der Tatsache, dass sie oft anderen Gesundheitsproblemen ähneln (z. B. Schilddrüsenerkrankungen), ist es ratsam, bei Auftreten eines dieser Symptome einen Arzt aufzusuchen, auch wenn du denkst, dass du noch zu jung für die Perimenopause bist. Dein Arzt kann dir Lebensstiländerungen oder Medikamente empfehlen, die dir helfen können, dich besser zu fühlen.

„Wir behandeln Symptome unabhängig davon, in welcher Phase der Wechseljahre sich eine Frau befindet. Wenn eine Patientin Mitte 40 gelegentliche Hitzewallungen hat, brauchen wir keinen Bluttest, um festzustellen, dass sie in der Perimenopause ist“, so Faubion. Wenn sie allerdings zu jung ist und beispielsweise mit Anfang 30 über Hitzewallungen und eine ausbleibende Menstruation klagt, sollte das medizinisch genau abgeklärt werden.

Wenn die Beschwerden keine andere Ursache haben und die Patientin im passenden Alter ist, würde man laut Faubion damit beginnen, die Symptome zu lindern. Du brauchst also keine klassische „Diagnose“ für die Perimenopause. Entscheidend für die Behandlung sind allein das Alter und die Symptome.

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für den Rat eines Arztes/einer Ärztin oder eines medizinischen Fachpersonals betrachtet werden.

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für die Beratung durch Ihren Arzt angesehen werden.