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Was Alkohol mit deinem Körper macht

Von Weight Watchers
Zuletzt aktualisiert 11. Februar 2022
Was Alkohol mit deinem Körper macht

Ein Bierchen nach der Arbeit oder ein Glas Wein zu einem guten Essen gehört für viele zum Alltag. Doch die Empfehlung lautet: In Maßen, nicht in Massen. Warum ist das so? Und was macht Alkohol wirklich mit deinem Körper?

Alkohol begünstigt viele Erkrankungen von Körper und Psyche. Beispielsweise:

  • Leber: Die Leber ist für den Abbau des Alkohols verantwortlich und von übermäßigem Konsum besonders stark betroffen.

  • Gehirn: Langfristiger und regelmäßiger Alkoholkonsum kann dazu führen, dass Gedächtnisleistung und das Konzentrationsvermögen abnehmen. Auch das Urteilsvermögen und die Intelligenz können dauerhaft beeinträchtigt werden.

  • Erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen: Hier sind insbesondere Leber, Mundhöhle, Rachenraum und Speiseröhre, der Enddarms und die (weiblichen) Brustdrüse zu nennen.

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: z. B. Bluthochdruck und Herzmuskel-Erkrankungen

  • Persönlichkeitsveränderungen: Beispielsweise Reizbarkeit und Unzuverlässigkeit, aber es kann auch zu Angststörungen und Depressionen kommen.

  • Schlafstörungen

  • Impotenz und sexuelle Erlebnisfähigkeit: und zwar bei Mann und Frau.

  • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) & der Magenschleimhaut (Gastritis)

  • Übergewicht

Insgesamt kann man sagen: Je mehr und je regelmäßiger getrunken wird, desto schädlicher.

Wie viel ist okay?

Wissenschaftler der Universität Cambridge haben eine Studie durchgeführt, ab welcher Menge Alkohol einen Einfluss auf die Gesundheit hat. Auf Basis der Ergebnisse haben sie folgendes als Orientierung herausgegeben:

  • Pro Woche nicht mehr als 100 Gramm reinen Alkohol konsumieren. Das entspricht knapp acht Gläsern Bier (0,3 l) oder fünf Gläsern Wein (0,2 l).

  • Dabei machen sie keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern.

  • Ein höherer Konsum ließ die Sterblichkeit steigen.

Ähnliche Empfehlungen gibt es von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Der DGE-Richtwert für eine maximal tolerierbare Alkoholzufuhr liegt bei 10 g pro Tag für gesunde Frauen und 20 g pro Tag für gesunde Männer. Dabei entsprechen 20 g Alkohol etwa 0,5 l Bier, 0,25 l Wein oder 0,06 l Weinbrand. Letztendlich hat jedoch jeder Mensch hat ein individuelles Risiko für alkoholbedingte Störungen, was auf verschiedene Faktoren wie die Genetik zurückzuführen ist. Daher kann keine allgemeingültige Alkoholmenge angegeben werden, die bei regelmäßigem Konsum für die Gesundheit unbedenklich ist.

Schon gewusst?

Wovon hängt es ab, wie schnell wir betrunken sind?

Natürlich ist ein entscheidender Faktor die Menge. Wie viel jemand grundsätzlich verträgt, ist ganz individuell. Gewicht, Geschlecht, Gewohnheit und die körperliche Verfassung spielen aber auch eine Rolle.

Gewicht

Größere und schwerere Menschen spüren die Alkoholwirkung nicht so schnell wie kleinere und leichtere Menschen.

Geschlecht

Frauen vertragen weniger. Das liegt beispielsweise daran, das Frauen einen höheren Körperfettanteil haben, als Männer. Der Alkohol verteilt sich in der fettfreien Körpermasse - und da die eben geringer ist, ist die Alkoholkonzentration im Blut von Frauen höher als bei Männern, auch wenn sie die gleiche Menge Alkohol getrunken haben.

Gewöhnung

Wer häufig trinkt, verträgt mehr. Um etwas zu merken, muss man also mehr trinken.

Körperliche Verfassung

Wenn wir zum Beispiel auf nüchternen Magen trinken, gelangt der Alkohol schneller ins Blut. Wer vorher etwas gegessen hat, bremst den Effekt etwas aus. Das heißt aber nicht, dass wir dank vollem Magen weniger betrunken werden. Es dauert nur länger.

Alkohol und abnehmen?

Das große Mengen Alkohol auf Dauer nicht gut fürs körperliche und geistige Wohlbefinden ist, ist klar. Doch wie sieht es mit dem Abnehmen aus?

Wer abnehmen möchte, sollte Alkohol lieber sparsam genießen. Denn Bier, Wein, Sekt, Schnäpschen und Cocktails sind wahre Kalorienbomben. Und das spiegelt sich auch in den PersonalPointsTM wieder. Nicht zuletzt macht Alkohol Hunger auf deftiges und fettreiches Essen und bremst zugleich den Fettabbau.