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7 Anzeichen, die für eine Hormontherapie sprechen könnten

Von Schlafstörungen bis Stimmungsschwankungen – achte auf die Zeichen, die dein Körper dir sendet.

Von Liz Krieger|Medizinisch geprüft von Jamil Alkhaddo, M.D.
Zuletzt aktualisiert 7. Oktober 2025

Wenn du gerade in der Menopause bist, hast du vielleicht schon von Frauen gehört, die gute Erfahrungen mit einer Hormontherapie (MHT) gemacht haben. Und nun fragst du dich: Könnte das auch für mich hilfreich sein? Sprich am besten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, um herauszufinden, ob eine Hormontherapie für dich in Frage kommt.

Hitzewallungen und Nachtschweiß

Hitzewallungen können dich plötzlich ins Schwitzen bringen, auch wenn es draußen kalt ist. Nachts treten sie als Nachtschweiß auf und können Schlafmangel, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme verursachen. Wenn du nachts öfter den Schlafanzug wechseln musst oder die Hitzewallungen sich auf deinen Alltag auswirken, könnte eine Hormontherapie sinnvoll sein. Sprich dazu mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Schlafstörungen

Schlechter Schlaf kann sich schnell auf deinen ganzen Alltag auswirken: wir fühlen uns müde, können uns nicht konzentrieren und sind gereizt. Hormontherapie ist nicht für jedes Schlafproblem geeignet, aber wenn du bereits Schlafhygiene oder Meditation ausprobiert hast und die Probleme weiterhin bestehen – vor allem in Kombination mit Hitzewallungen – könnte MHT eine Option sein.

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Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit

Hormonelle Veränderungen können dich emotional aufwühlen: Traurigkeit, innere Unruhe oder Reizbarkeit sind keine Seltenheit. Das kann den Alltag und Beziehungen belasten. Auch wenn MHT nicht gezielt dafür gedacht ist, kann ein Gespräch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt hilfreich sein – besonders, wenn Nachtschweiß und Schlafmangel deine Stimmung beeinflussen

Vaginale Trockenheit oder Unbehagen

Ein sinkender Östrogenspiegel führt dazu, dass das Vaginalgewebe dünner, trockener und weniger elastisch wird. Das kann beim Sex unangenehm sein, das Risiko für Harnwegsinfekte erhöhen und Reizungen verursachen. „Eine niedrig dosierte vaginale Östrogentherapie ist oft sehr wirksam, um diese Symptome zu lindern“, so Dr. Monica Christmas.

Weniger Libido

Ein geringeres sexuelles Verlangen kann sowohl physische Ursachen wie vaginale Trockenheit, Müdigkeit oder niedrige Testosteronwerte als auch psychische Gründe wie Stress, Angst oder Unsicherheit haben. Eine lokale Östrogentherapie kann Trockenheit und Reizungen lindern, während MHT mit Testosteron bei vermindertem Verlangen helfen kann.

Harnprobleme

Weniger Östrogen kann Harnröhre und Vaginalgewebe dünner machen, was zu häufigem oder plötzlichem Harndrang, ungewolltem Wasserlassen oder vermehrten Harnwegsinfekten führen kann. Hormone sind nicht die erste Behandlungsart, aber eine lokale Östrogentherapie könnte Linderung bringen, wenn die Probleme hauptsächlich vom Vulva-, Vaginal- oder Blasenbereich ausgehen.

Haarausfall

Dünnes, brüchiges oder vermehrt ausfallendes Haar – insbesondere in Kombination mit anderen menopausalen Symptomen – kann ein Hinweis auf hormonelles Ungleichgewicht sein, da Östrogen den Haarzyklus beeinflusst. MHT ist möglicherweise nicht die erste Wahl, aber hormonelle Therapien oder orale Kontrazeptiva könnten unterstützen.

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für den Rat eines Arztes/einer Ärztin oder eines medizinischen Fachpersonals betrachtet werden.

Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für die Beratung durch Ihren Arzt angesehen werden.