6 Nährstoffe, die du für eine gesunde Menopause brauchst
Es gibt unzählige Nährstoffe und pflanzliche Mittel, die versprechen, die Menopause zu verbessern. Aber welche helfen wirklich? Wir klären auf.
Zuerst die schlechte Nachricht: Trotz der vielen Behauptungen im Internet gibt es keine natürlichen Mittel, die Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, Gehirnnebel oder geringe Libido komplett verschwinden lassen. Das heißt aber nicht, dass Frauen in dieser Lebensphase nichts für ihre Gesundheit tun können. Lass von deinem Arzt oder deiner Ärztin checken, ob du vielleicht einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel hast, und schau dir die folgenden Nahrungsergänzungsmittel an, die deine Gesundheit in den Wechseljahren und darüber hinaus unterstützen können.
Protein
In den Wechseljahren ist es super wichtig, genug Protein zu sich zu nehmen, vor allem um die Muskelmasse zu halten.
Als gute Proteinquelle eignen sich vollwertige Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte und Soja.
Erfahre hier, wie du diesen Nährstoff für dich nutzen kannst.
Kreatin
Kreatin, ein Molekül aus Aminosäuren, das in Lebensmitteln wie Rindfleisch und Meeresfrüchten vorkommt, kann sowohl die Muskel- als auch die Knochengesundheit unterstützen. Eine Meta-Analyse von 10 Studien ergab, dass Kreatin in Kombination mit Krafttraining bei älteren Frauen über einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten die Kraft im Ober- und Unterkörper deutlich verbesserte.
„Kreatin steigert die Muskelkraft und den Energiestoffwechsel im Gehirn, was sich positiv auf das Gedächtnis, die Stimmung und das Energieniveau auswirkt“, sagt die in New York ansässige Endokrinologin Dr. Victoria Finn
Calcium
Calcium ist wichtig für die Knochendichte, insbesondere nach der Menopause, wenn der Östrogenspiegel sinkt und die Calciumaufnahme abnimmt. Frauen über 50 benötigen täglich etwa 1.200 mg Calcium. Milchprodukte wie Milch, Joghurt und Käse bilden gute Quellen.
Vitamin D3 mit K2
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das eine zentrale Rolle bei zahlreichen Stoffwechselprozessen spielt und unter anderem wichtig für die Knochengesundheit, das Immunsystem und die Muskelfunktion ist. Die wichtigste Quelle für Vitamin D ist die Bildung in der Haut durch die direkte Einwirkung von Sonnenlicht. Außerdem ist es in fettreichem Seefisch wie Lachs, Hering und Makrele, aber auch Leber, Eigelb und bestimmte Pilzarten enthalten.
Damit der Körper Calcium besser aufnehmen und nutzen kann, ist die Kombination von Vitamin D3 und K2 besonders sinnvoll. „Vitamin D ist wichtig für gesunde Knochen und ein starkes Immunsystem, während K2 dafür sorgt, dass Calcium in die Knochen und nicht in die Arterien gelangt“, sagt Dr. Seema Bonney, Fachärztin für funktionelle Medizin in Philadelphia.
Magnesium
Magnesium unterstützt den Schlaf, die Verdauung und die Blutzuckerregulierung – alles Dinge, die mit zunehmendem Alter oft Probleme machen. „Viele Frauen haben einen Magnesiummangel, ohne es zu merken“, sagt Bonney. Die Art, die du nimmst, sollte zu deinen Bedürfnissen passen:
Glycinat: beruhigend, gut für den Schlaf und bei Angstzuständen
Citrat: hilft bei der Verdauung
Malat: hilft bei Muskelschmerzen und gibt Energie
Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Er sollte nicht als Ersatz für den Rat eines Arztes/einer Ärztin oder eines medizinischen Fachpersonals betrachtet werden.