Emotionales Essen: Diese Strategien können helfen!
#Finde dein Wohlbefinden

Viele Menschen essen aus emotionalen Gründen. Bei Liebeskummer tröstet man sich beispielsweise mit einer Extraportion Eis. Bei einer Beförderung belohnt man sich mit einem Stück Sahnetorte. Und nach einem stressigen Tag schiebt man müde eine Fertigpizza in den Ofen und versüsst sich die Wartezeit darauf mit einem Schokopudding.
Isst du als Reaktion auf ein Gefühl, dann nennt man das emotionales Essen. Und obwohl das Essen dich kurzzeitig vom Stress ablenken und tröstlich sein kann, ist es doch nur ein vorübergehendes Gefühl der Erleichterung. Danach bist du vielleicht eher frustriert – vor allem, wenn sich das emotionale Essen auf dein Gewicht auswirkt. Hin und wieder ist das ganz normal, es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden. Wichtig ist zu wissen, was du dagegen tun kannst.
Gut zu wissen!
Rund 52 % der WW Teilnehmer in Deutschland gaben in einer Umfrage an, dass sie dazu neigen zu essen, wenn sie sich gestresst fühlen. Stressessen ist damit im Vergleich zu Traurigkeit, Müdigkeit oder Langeweile der häufigste Grund für emotionales Essen.
Wenn du während eines Fussballspiels immer eine Bratwurst oder im Kino jedes Mal Popcorn isst, ist das eine Gewohnheit. In ähnlicher Weise ist auch das emotionale Essen als Reaktion auf Stress oder andere Gefühle für viele von uns eine Gewohnheit.
Wenn dir klar wird, dass du gerade den Kühlschrank plünderst, weil du gestresst bist, kannst du diese Gewohnheit durchbrechen und lernen, auf eine neue Art und Weise zu reagieren. Je öfter du diesen Kreislauf durchbrichst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du mit der Zeit eine neue, gesunde Gewohnheit entwickelst.
Erkennen, was der Körper wirklich braucht
Beim Abnehmen geht es vor allem darum, Essauslöser zu erkennen und bewusste Entscheidungen zu treffen. Das gilt umso mehr, wenn man bedenkt, dass jeder Mensch täglich mehr als 220 Entscheidungen rund ums Essen trifft.
Sich bewusst machen, was man wann und vor allem warum isst, das gelingt zum Beispiel durch das Tracken in der WW App.
Langsam entwickelt sich ein Gefühl dafür, wo die grössten Herausforderungen lauern. Meist sind es immer wieder dieselben Auslöser, die uns zum Essen verleiten – beispielsweise Gefühle, Orte, Menschen oder Ereignisse.
Überlege dann, welche Strategien du anwenden willst, um Essgewohnheiten zu ersetzen, die deiner Figur und deinem Wohlbefinden schaden.
So funktioniert es in der Praxis
PAUSE-BUTTON DRÜCKEN.
Halte kurz inne, um den Impuls etwas zu essen zu unterbrechen. Mache 5 Minuten etwas anderes. Höre beispielsweise in die nächste Folge des WW Podcasts hinein, scrolle durch die WW Community oder mach etwas ganz anderes!
HÖRE IN DICH HINEIN
Sobald die 5 Minuten vorbei sind, höre in dich hinein. Möchtest du immer noch etwas essen? Wenn nicht, mach einfach da weiter, wo du aufgehört hast – ohne etwas zu essen. Wenn doch, überlege, wie du dein Stressgefühl stattdessen verringern kannst.
Wenn du müde bist, kann dir vielleicht ein kleiner Spaziergang helfen.
Sauer? Ruf einen Freund an, um darüber zu sprechen und Dampf abzulassen.
Zufrieden? Tanze durchs Wohnzimmer oder teile es mit der Community.
JETZT BIST DU AM ZUG
Probiere eine der Alternativen aus, wenn du aus emotionalen Gründen isst. Wenn du sie ausprobiert hast, du immer noch essen willst und dir nichts einfällt, was dich jetzt auf andere Gedanken bringen kann, dann iss etwas! Du hast das Muster schon durchbrochen, indem du zuerst etwas anderes gemacht hast. Das ist ein grosser Schritt in die richtige Richtung und wird dir beim nächsten Mal helfen, in dieser Situation eine bewusste Entscheidung zu treffen.