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Lebensmittelreste clever verwerten

Von Weight Watchers
Zuletzt aktualisiert 24. Mai 2022
Lebensmittelreste clever verwerten

Resteverwertung ist in Zeiten steigender Lebensmittelpreise ein echtes Thema. Und auch wenn es nicht immer gelingt, alle Reste zu nutzen, ist Umdenken ein wichtiger Beitrag zur Lebensmittelwertschätzung und Nachhaltigkeit. Denn cleveres Einkaufen und kreatives Kochen machen es möglich, fast alle Zutaten aufzubrauchen.

Am besten prüfst du vor dem Einkauf deine Vorräte und kaufst nur, was du wirklich brauchst. So hat Überflüssiges keine Chance mehr, in deinem Einkaufswagen zu landen! Mit unseren Tipps macht es richtig Spass, Resten zu verwerten.

Überreife Früchte!

Braune Bananen, schrumpelige Äpfel oder matschige Mangos – überreife Früchte eignen sich hervorragend für erfrischende Fruchtsmoothies.

Reife Früchte sind sehr süss und daher ideal zum Süssen von Joghurt- und Quarkspeisen, zum Backen (Stichwort Banana Bread) oder zur Herstellung von Konfitüren geeignet.

Sehr reife Bananen kannst du ausserdem in dünne Scheiben schneiden, einfrieren und später für leckere Nicecream verwenden.

Milchprodukte retten!

Bei Milchprodukten gilt: Schon vorab auf dem Radar haben, was demnächst verderben könnte.

Rahm lässt sich problemlos einfrieren.

Im Sommer kannst du Joghurt zum Beispiel mit Beeren und Ahornsirup pürieren und Stängelglace daraus machen.

Naturjoghurt kannst du über Nacht im Kühlschrank durch ein Tuch abtropfen lassen und am nächsten Tag mit Gewürzen mischen. So hast du deinen eigenen Frischkäse.

Reibkäse kannst du einfrieren und bei Bedarf aus dem Kühlschrank holen.

Do-it-yourself-Gemüsebouillon!

Rüstabfälle, wie z. B. Karotten-, Kartoffeln-, Spargel- und Sellerieschalen, kannst du gründlich waschen und daraus deine eigene Gemüsebouillon kochen.

Frische Kräuter einfrieren!

Wenn du frische Kräuter übrig hast, kannst du diese gründlich waschen, trocken schleudern, hacken und gut verpackt einfrieren. Besonders praktisch ist es, wenn du die gehackten Kräuter in Eiswürfelbehälter verteilst, mit Wasser auffüllst und dann einfrierst. So hast du jederzeit TK-Kräuter zum Kochen zur Hand.

Teigewaren, Kartoffeln, Reis oder Gemüse vom Vortag übrig?

Perfekt, dann geht es am nächsten Tag umso schneller, wenn du dir etwas Feines aus den Resten zauberst – beispielsweise Bratreis, Gemüseauflauf oder einen leckeren Pastasalat.

Trau dich, kreativ zu sein!

Du kannst nach Lust und Laune Rezeptzutaten austauschen – nimm einfach das, was du noch übrig hast.

Wie sagt man so schön? Probieren geht über Studieren!

Steht im Rezept, du brauchst Rucola, aber du hast nur Nüsslisalat – probier es einfach mit Nüsslisalat aus!

Noch Blattspinat übrig?

Püriere den Spinat mit Früchten deiner Wahl und etwas Wasser – und schon hast du einen grünen Smoothie! Alternativ kannst du den Spinat blanchieren und einfrieren, so bleibt er bis zu 12 Monate lang haltbar.

Noch Kokosmilch übrig?

Geöffnete Kokosmilch solltest du im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen aufbrauchen.

Ist dies nicht realistisch, dann friere die restliche Kokosnussmilch portioniert ein. Z. B. im Eiswürfelbehälter.

Der Strunk schmeckt auch!

Wusstest du, dass du beim Broccoli den Strunk auch essen kannst? Einfach schälen, in Scheiben oder Würfel schneiden und mitkochen – fertig.

Paniermehl selber machen

Brotreste kannst du einfach zu Paniermehl verarbeiten. Altbackenes Brot in Würfel schneiden, einige Tage gut durchtrocknen lassen und dann fein reiben. Alternativ kannst du die Brotwürfel in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Wallholz zerkleinern. Das fertige Paniermehl kühl und trocken lagern.

Vitamin C Power auf Vorrat!

Unbehandelte Schalen von Zitronen, Limetten und Orangen bei Zimmertemperatur an der Luft oder auf der Heizung trocknen. Anschliessend lassen sich die Schalen einfach zu Pulver zermahlen. Damit kannst du backen und deine Smoothies oder Müeslis verfeinern. Den Saft kannst du auspressen und in einer kleinen Glasflasche sammeln. Hält 3–4 Tage und schmeckt auch als Zusatz im Wasser.

Frühlingszwiebeln on Ice!

Frühlingszwiebeln gibt es meist nur im Bund – aber das ist kein Problem, denn sie lassen sich gut einfrieren. Restliche Frühlingszwiebeln gründlich waschen und in Ringe schneiden. Die Frühlingszwiebeln in eine verschliessbare Gefrierbox füllen und ab ins Gefrierfach.

Chilischoten trocknen!

Fädele die Schoten am Stiel auf eine Schnur und hänge sie an einem warmen, dunklen Ort auf. Nach 3 bis 6 Wochen sind die Chilis fertig getrocknet.