Morgenroutine: So startest du perfekt in deinen Tag

Dein Wecker klingelt gerade das achte Mal und weil eine weitere Schlummerrunde wirklich nicht drin liegt, stolperst du verschlafen Richtung Dusche, machst dir schnell einen Kaffee für unterwegs und erreichst gerade noch rechtzeitig die Bushaltestelle. Und obwohl du ausreichend Schlaf hattest, schleppst du dich durch den Tag, machst von allem ein bisschen, hast dann aber irgendwie nichts geschafft. Die richtige Morgenroutine kann helfen, solche oder ähnliche Szenarien zu vermeiden. Wir verraten dir, wie du es schaffst, bewusster, entspannter und produktiver in den Tag zu starten.
Probier's aus!
Was machst du jeden Morgen und wie lange dauert es? Und was sind deine Zeitfresser? Schreibe eine Liste.

Überlege dir ein paar kleine, ganz einfache Dinge, die du in deine Morgenroutine integrieren kannst und die langfristig zu einer gesunden Gewohnheit werden könnten. Schätze auch gleich, wie lange du dafür brauchst. Hier ein paar Ideen:

Wähle ein oder zwei Dinge von deiner Liste aus und überlege, wie du sie sinnvoll in deine Morgenroutine integrieren kannst. Vielleicht stehst du ein paar Minuten früher auf, ersetzt einen deiner Zeitfresser damit oder verbindest sie mit einer bereits bestehenden Gewohnheit – Stichwort: Huckepacksystem.
Lass uns tiefer eintauchen …
3 Fakten rund ums Thema Morgenroutine
Die Morgenroutine besteht aus den Handlungen, die wir zu Beginn eines jeden Tages regelmässig und in derselben Reihenfolge ausführen.
Die verhaltenswissenschaftliche Forschung zeigt, dass Routinen unsere Aktivitäten des täglichen Lebens geordneter und effizienter machen.1
Konsistente morgendliche Routinen können uns helfen, gesunde Verhaltensweisen effektiv zu planen und durchzuführen. Im Laufe des Tages kann es schwieriger werden, bestimmte gesunde Verhaltensweisen auszuführen, wenn andere Prioritäten auftauchen, unsere Inspiration nachlässt oder wir uns nach einem langen Tag erschöpft fühlen.2
Bei deiner Morgenroutine soll es um dich gehen!
Der erste Griff morgens geht zum Smartphone. Dabei ist es sinnvoller, alle digitalen Medien erst einmal links liegen zu lassen. Denn diese sorgen oft dafür, dass man quasi hängen bleibt und Zeit verliert. Dieser Zeitverlust zieht sich dann durch den ganzen Tag. Versuche, deinen Tag lieber auf eine Art und Weise zu starten, welche deine Gesundheit und dein Wohlbefinden gleich von der ersten Sekunde nach dem Aufwachen in den Fokus stellt. So fällt es dir leichter, den ganzen Tag hindurch gesunde Entscheidungen zu treffen.
Lass dir Zeit!
Versuche, dich so oft wie möglich an die Dinge, die du in deine Morgenroutine integrieren möchtest, zu erinnern. Klebe ein Post-it an den Badezimmerspiegel oder mache dir eine Notiz im Smartphone. Veränderungen passieren nicht von heute auf morgen und es kann eine Weile dauern, sie in deinen Tag zu integrieren. Bleib ruhig, wenn du merken solltest, dass es nicht auf Anhieb klappt. Vielleicht gehst du nur 10 Minuten spazieren. Das ist bereits ein super Schritt in die richtige Richtung!
Bleib dabei!
Du hast etwas gefunden, was gut für dich funktioniert – jetzt heisst es dabeibleiben. Betrachte die Morgenroutine als Chance, deine Ziele zu erreichen. Nutze deine neue Morgenroutine, um jeden Tag mit neuer Energie zu beginnen.
Studien zum Thema
Ersche KD, Lim TV, Ward LHE, Robbins TW, Stochl J. Creature of Habit: A self-report measure of habitual routines and automatic tendencies in everyday life. Pers Individ Dif.2017;116:73–85.
Schumacher LM, Thomas JG, Raynor HA, Rhodes RE, O’Leary KC, Wing RR, Bond DS. Relationship of consistency in timing of exercise performance and exercise levels among successful weight loss maintainers. Obesity. 2019 Aug;27(8):1285–91.