Wieder voll im Trend: Wassertreten
#FindeDeinWohlbefinden

Wenn es um Gesundheit und Wohlbefinden geht, sind nicht immer grosse einschneidende Veränderungen nötig. Es geht um kleine Veränderungen in unserem Tagesablauf, die wir immer und immer wieder wiederholen und die für uns irgendwann zu einem gesunden Lebensstil gehören.
Das gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung wichtig sind, hat schon der Pfarrer Sebastian Kneipp vor mehr als 150 Jahren festgestellt. Er ist ebenfalls der Erfinder der sogenannten Kneipp-Kuren – wie zum Beispiel beim Wassertreten. Und auch wenn diese lange Zeit belächelt wurden, sind sie heute wieder ein Trend. Tretbecken finden sich oft in Schwimmbädern oder Parks. Hast du kein Becken in der Nähe, ist die Badewanne zu Hause ein guter Ersatz. Hauptsache ist, das Wasser hat unter 18° C und geht nicht höher als bis zum Knie.
Wie Wassertreten wirkt:
regt den Kreislauf an
fördert die Durchblutung
kräftigt die Venen
wirkt gegen heisse Beine
fördert an heissen Abenden den Schlaf
Und so funktioniert’s:
Steige mit beiden Beinen ins Becken. Schreite dann wie ein Storch los. Ziehe einen Fuss nach dem anderen aus dem Wasser – die Zehenspitzen des angezogenen Beines zeigen dabei nach unten. Das Ganze wiederholen, bis ein Kältegefühl an Füßen und Beinen zu spüren ist. Das dauert bei manchen nur wenige Sekunden, bei anderen bis zu zwei Minuten.
Klettere aus dem Becken heraus und geh ein paar Schritte. Dabei das Wasser abperlen lassen. Die Füsse und Beine dann nur sanft mit einem Handtuch abstreifen – aber nicht abtrocknen! Anschliessend Socken und Schuhe anziehen und stramm gehen, bis Füsse und Beine wieder warm werden.