So machst du es dir leichter, aktiv zu werden

Fällt es dir manchmal schwer, dich regelmässig zu bewegen, wenn deine übliche Routine durcheinandergerät? Völlig normal. Wir Menschen gehen gern den Weg des geringsten Widerstands. Genau hier kommt das Thema „Reibung hinzufügen“ ins Spiel. Lass es uns erklären.
Probier's aus!

Lass uns tiefer eintauchen …
Ein Spaziergang, direkt nachdem du die Kinder in der Schule oder im Kindergarten abgesetzt hast, Gartenarbeit vor dem Abendessen, Yoga am Samstag mit einer Freundin – Routinen sind perfekt, wenn es darum geht, aktiv zu bleiben. Du musst dich nicht erst mühsam entscheiden, ob oder was du tun willst, du tust es einfach.
Ganz anders ist es, wenn etwas oder jemand deine Routine durchkreuzt. Wenn du dich also dabei ertappst, dass du immer das tust, was gerade vor dir liegt – nach einer langen Nacht ausschlafen, anstatt aufzustehen und spazieren zu gehen, oder in den sozialen Medien zu scrollen, statt im Urlaub einen neuen Yogakurs zu besuchen –, dann ist das völlig normal.
Doch natürlich kannst du daran auch etwas ändern: Indem du dir solche „Sitzgelegenheiten“ schwerer machst, fällt es dir leichter, dich für die aktive Option zu entscheiden. Verhaltenswissenschaftler sprechen davon, einen Widerstand hinzuzufügen. Das macht dich auf lange Sicht erfolgreicher. Heisst das, dass du im Urlaub niemals ausschlafen oder faulenzen solltest? Natürlich nicht! Sieh diese Strategie als eine Möglichkeit, den automatischen (und natürlichen) Wunsch zu unterbrechen, das zu tun, was am einfachsten ist, und dich stattdessen zu dem zu bringen, was du wirklich willst (aktiv zu bleiben, um deine Ziele zu erreichen).
